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  letzte Änderung: September 04  
 
Das Klassenlager der 1a in Grindelwald


Als um 8.00 Uhr alle, inklusive Herrn Schreiber und Herrn Lohner, auf dem Bahnhofplatz Signau standen, konnte das Abenteuer Klassenwoche Grindelwald beginnen. In Grindelwald angekommen, erreichten wir nach einem steilen Aufstieg endlich das Ferienheim Herzogenbuchsee. Die Zimmer wurden bezogen, die Sprüche unter den Betten gelesen... Am Nachmittag sassen wir alle total konzentriert hinter unseren Vorträgen zum Thema „Mysterien der Welt“. Nach dem Abendessen, einer köstlichen Lasagne, ging’s ab in den Ausgang. Nach einer kurzen Wanderung entlang des Terrassenwegs oberhalb des Dorfes führte ein Strässchen wieder steil bergab. Danach wurde der Minigolfplatz unsicher gemacht. Als alle die leckere Süssmostcrème verdrückt hatten, mussten wir in die Heia. Nachdem auch die Jungs, nach einer Extraeinladung, endlich ruhig waren, fiel das ganze Haus in einen tiefen Schlaf.

Dienstag Morgen, ein lautes „Gähn“... Nach dem Frühstück konnte man Herrn Schreiber draussen beim Schaukeln beobachten. Anschliessend machten wir uns auf, um das Postauto zu erwischen, das uns zum Ausgangsort unserer Wanderung brachte. Der angeblich „ebene“ Wanderweg von Holzmatten/Läger nach Bort entpuppte sich als ständiges Auf und Ab. Die anschliessende Talabfahrt mit den Trottibikes überstanden nicht ganz alle sturzfrei. Bei einem (unerlaubten) Überholmanöver verlor Mathias die Kontrolle über sein Fahrzeug und fiel in den Strassengraben, was er jedoch unverletzt überstand. Nachmittags konnten wir trotz mangelnden nächtlichen Schlafes die Augen über unseren vorzubereitenden Referaten offenhalten und unsere Mitschüler(innen) über die Themen-pavillons im Mysterypark per Plakat kurz informieren. Nach dem Kartoffelstock, dem Ragout und den darauffolgenden Spielturnieren legten wir uns friedlich schlafen.

Am Mittwochmorgen machten wir uns fit und munter auf zum MYSTERY PARK!!!
Am Eingang des Parks war für alle, auch für die Nicht–Schwerhörigen, ein „Hörgerät“ (Headset) bereit gelegt. Durch diesen Kasten, der sehr robust ist, hörte man die notwendigen Infos. Der Mystery Park umfasst sieben Themenpavillons, die wir in unseren Arbeitsgruppen besuchten. Im Zentrum befinden sich diverse Shops und andere Attraktionen. In der Kugel, die im Zentrum über dem Park thront, sind Bücher und Filme Erich von Dänikens ausgestellt. Nach der Mittagspause waren wir frei, wir konnten uns ansehen, was wir wollten. Das heisst, wir besuchten nochmals unsere Lieblingspavillons: Maya, Nazca, Orient, Mega Stones, Vimana, Contact oder Challenge. Zurück im Ferienheim Herzogenbuch-see assen wir zu Abend, nämlich Kartoffelgratin, Wienerli und Rüeblisalat.
Danach besuchten wir das Strassenfest, welches jeden Mittwoch Abend speziell für die Feriengäste veranstaltet wird. Dort bestaunten wir den neuseeländischen Showman bei seinen Kunststücken. Die Jungs versuchten sich im Hau-den-Lukas. Patrick qualifizierte sich für den Final, wo er als Achter eine Tasche gewann. Nach dem feinen Schokoladenmousse zurück im Lagerhaus legten sich der glückliche Sieger und seine Mitschüler(innen) schlafen.

Donnerstags startete unsere Wanderung mit einer ziemlich kurvenreichen Busfahrt zum oberen Grindelwaldgletscher. Nach einer kurzen Besichtigung der nachgebauten Gondel der welt-ersten Seilbahn, dem Wetterhornaufzug (1908), nahmen wir die 890 Stufen der Holztreppe zum Gletscher unter die Füsse. Da Bettina jedoch ein Problem mit der Höhe hat, schaffte sie es nur ein paar Stufen hoch. Nach einer Stunde für sie langweiligen Wartens kehrten die Restlichen vom Aussichtspunkt zurück. Nun nahmen wir das steilste Wegstück in Angriff: Zu Fuss erklommen wir die Pfingstegg, wo die meisten dann rodeln gingen. Lilo und Noemi hatten das Rodeln nicht so im Griff: sie fuhren in einer Kurve geradeaus... Unbeeindruckt setzten sie die Raserei fort. Heisshungrig stürzten wir uns darauf im Lagerhaus auf die Toasts und das Salatbuffet.
Am späteren Nachmittag arbeiteten wir wieder an den Projekten für den Elternabend. Nach dem Essen, Nudeln und Rahmschnitzel, was Frau Zaugg wieder einmal wunderbar hingezaubert hatte, wurden die Disco und die Gesellschaftsspiele vorbereitet. Die leckere Erdbeercrème war kaum genossen, gingen die ersten zu Bett. Um Mitternacht war auch für die restlichen Partygänger Nachtruhe. Diese hielt jedoch für einige nur kurz an: Anne hatte, wie alle anderen auch, ihr Handy auch diesmal über Nacht abgegeben. Sie aber hatte auf 3.00 Uhr in der Früh auf ihrem Handy den Wecker programmiert. Pünktlich schrillte und vibrierte er in Herrn Schreibers Zimmer von da an alle fünf Minuten...

Die Heimreise stand an. Da wir bereits vor dem Frühstück gepackt hatten, konnten wir uns danach direkt ans Putzen machen. Zwei Stunden früher als geplant sassen die Ersten auf der Treppe vor dem Haus. So frotzelten wir draussen herum und froren. Nach einer Verlegung ins Dorf durften wir weiter warten. Dann endlich war der Zug da. Noch vor den Japanern erreichten wir unsere Plätze! Ein letzter Blick zurück und Grindelwald verschwand hinter einem Hügel.

Bettina Neuenschwander, Lilo Schneider

 

Ein paar Impressionen

 
 
         
 
 
     
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