Am Anfang der Klassenwoche gingen wir auf den Hohgant. Zuerst fuhren
wir mit dem Zug via Langnau nach Wiggen. Von Wiggen gings mit dem
Postauto in den Kemmeriboden. Von dort wanderten wir drei Stunden
bis zur Hohganthütte. Alle hatten einen schweren Rucksack dabei,
den sie schleppen mussten. Unterwegs brätelten wir an der Emme.
Total müde erreichten wir die Hütte, nach der Zimmerverteilung
halfen einige bei der Vorbereitung des Nachtessens, die anderen
spielten mit Karten. Nach dem Nachtessen wanderten wir in den Sattel
und blickten ins Emmental.
In der Nacht konnte niemand so gut schlafen, alle waren etwas aufgeregt!
Früh am Morgen hiess es aufstehen, frühstücken und
losmarschieren. Bei schönem Wetter stiegen wir dem Furggengütsch
entgegen, nach etwas drei Viertel des Aufstiegs wurde der Nebel
immer dichter, so dass wir auf dem Gipfel nur gegen die Berner Alpen
etwas Aussicht hatten, das Emmental blieb uns verschlossen. Entschädigt
haben uns aber die vielen Tiere und Pflanzen – Alpensalamander,
Steinböcke, Murmeltiere, Schneehuhn, Edelweiss, …- die
wir gesehen haben. Nach dem Eintrag im Gipfelbuch ging’s zur
Hütte zurück. Putzen und Mittagessen standen auf dem Programm,
dann der gut zweistündige Fussmarsch in den Kemmeriboden. Mit
Postauto und Bahn ging’s bei strahlendem Sonnenschein zurück
nach Signau.
Den Rest der Woche verbrachten wir in Signau, wir gestalteten eine
Steckbrief, den wir den anderen vorstellten, wir stellten Marmorpapier
her für die Buchdeckel des Lerntagebuchs, das wir selber gestalteten,
wir lernten unsere persönlichen Stärken und Schwächen
beim Lernen kennen und nicht zuletzt kochten wir zusammen ein Mittagessen
– Pizza war auf dem Menuplan!
Es war lustig in dieser Woche, wir lernten uns besser kennen und
so könnte es weitergehen … |