Es war 6.15 Uhr als mein Wecker mich aus dem
Schlaf riss. Noch ein bisschen müde lief ich die Treppe hinunter.
Ich leerte meine Milch runter und packte schnell noch die restlichen
Sachen ein. Ein paar Minuten später um 6.40 Uhr kamen Ramseiers
bei uns an. Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und stieg
ein. Beim Signauer Bahnhof warteten wir noch auf Nadjeschda. Bald
waren wir in Langnau. Wir trafen uns am Bahnhof bei der AOE-Haltestelle.
Gleich drauf kam der Zug! Mit ihm fuhren wir nach Schüpfheim.
Dort begann unser fast vierstündiger Fussmarsch.
Bei einem Spielplatz machten wir Pause. Dort hatte es auch eine
Drehscheibe, auf welcher wir uns so lange und so schnell drehten,
dass mir hinterher ganz schlecht war! Weiter ging der Marsch. Bei
der kleinen Emme machten wir Mittagspause. Dann endlich waren wir
bei der Goldwaschstelle. Wir mussten einen steilen Hang hinunterklettern.
Der war noch ein bisschen nass und sehr schlammig, deshalb rutschten
ein paar aus. Als wir alle unten waren, suchten wir uns eine Stelle
an der wir die Turnschuhe ausziehen und die Stiefel anziehen konnten.
Als das auch alle hatten, rief uns Sepp herbei. Er zeigte uns, wie
wir Gold waschen konnten. Jetzt waren wir dran! Mein Fläschchen,
in das ich meine gefundenen Goldstücke reintat, fiel mir ins
Wasser. Ich musste wieder neues Gold suchen! Ich schaffte aber nicht
mehr so viel. Zwischendurch gab es auch Pause. Nach eineinhalbstündigem
Waschen kletterten wir wieder den Hang hinauf und marschierten zur
Bushaltestelle. Vom Bus gings gleich in den Zug. In Langnau verabschiedeten
wir uns, denn meine Mutter wartete schon …!
Daniela Burger |